Halloween Kürbisse

Halloween in Schweden und England

2017-10-26 | Für Auszeitnehmer | Keine Kommentare

Für viele ist Halloween ein durch und durch amerikanischer Brauch. Eigentlich stammt das Fest jedoch aus Irland. Der Name leitet sich von All Hallow’s Eve ab – der irischen Version von Allerheiligen. Ursprünglich handelte es sich dabei um das keltische Totenfest. Man glaubte, dass an diesem Tag die Verstorbenen zurück auf die Erde kamen. Um böse Mächte abzuschrecken kleideten sich die Menschen in dunkle, schwere Kostüme. Auswandernde Iren brachten das Fest nach Amerika, wo es heute mit Kürbissen, Partys und „Trick or Treat“-Rufen der Kinder gefeiert wird.

Halloween Süßigkeiten

Schweden: Bus eller Godis

Die schwedische Version von „Trick or Treat“ lautet „Bus eller Godis“. Das entspricht dem in Deutschland üblichen „Süßes oder Saures“. Seit ungefähr 1990 ist Halloween auch in Schweden ein beliebtes Fest. Wie in Amerika laufen am 31.10. verkleidete Kinder von Haustier zu Haustür und verlangen Süßigkeiten. Wer nichts gibt, muss mit Streichen rechnen. Für Erwachsene steigen rund um Halloween zahlreiche Verkleidungspartys und Ausflugsziele wie der Freizeitpark Liseberg in Göteborg bieten schaurige Sonderaktionen an.

Geschminkt und verkleidet zu Halloween

England: Geister und Geliebte

Auch in England feiert man Halloween heutzutage in seiner modernen Form mit Süßigkeiten-Sammeln, leuchtenden Kürbissen und jeder Menge Aktionen für Touristen und Einheimische. Neben seiner schaurigen Bedeutung sprechen Abergläubische dem 31.10. dort auch hellseherische Kräfte für das Liebesleben zu. Beim apple-bopping versuchen die Teilnehmer an diesem Tag allein mit den Zähnen einen Apfel aus einem mit Wasser gefüllten Gefäß herauszufischen. Der Glaube besagt, dass einem beim Tauchen der künftige Ehepartner erscheint. Ebenfalls am 31.10. feiern viele Briten die Nut-crack-Night. Dazu legen sie zwei Nüsse ins Halloween-Feuer. Eine steht für den Traumpartner, die andere für einen selbst. Explodieren die Nüsse in der Hitze, verheißt das Gutes für eine künftige Liebesgeschichte.

Andrea Eichmeier

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