Flößen in der Wildmark

2015-07-07 | Für Auszeitnehmer | Keine Kommentare

Wer möchte sich mal ein bisschen wie Robinson Crusoe fühlen? Nicht wegen des unfreiwilligen Aufenthalts auf einer einsamen Insel, sondern als Abenteurer, der sich sein eigenes Wassergefährt zusammenbaut. Ein besonderes Erlebnis ist es, auf einem selbstgebauten Floß ganz gemütlich einen Fluss hinunterzutreiben. Auf dem schwedischen Fluss Klarälven wird das heute noch gemacht und auch für Touristen bietet sich hier die Gelegenheit, Flora und Fauna vom Wasser aus zu erleben. Das Abenteuer beginnt damit, sein Floß selbst zusammenzubauen: dafür werden die Stämme und Seile zur Verfügung gestellt. Natürlich ist hier Teamwork gefragt und es ist ein Heidenspaß, gemeinsam zu überlegen, wie man die Stämme nun übereinander legt und verbindet. Aber es gibt auch eine Anleitung.

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Nachdem das Floß dann im Wasser ist, gleitet es mit ein bis drei Kilometern pro Stunde gemütlich durch die Landschaft und fordert die Besatzung zuweilen auch heraus, wenn es gilt Sandbänke und Steine zu umschiffen. Abends kann man irgendwo am Ufer anlegen, den Grill hervorholen und den Tag ausklingen lassen. Dieses Erlebnis ist perfekt als Auszeit mit der ganzen Familie oder Freunden, natürlich kann man auch auf mehreren Flößen unterwegs sein oder sogar ein Zelt auf dem Floß aufbauen und dort übernachten. Das Team von „Vildmark” bietet dieses und viele weitere tolle Abenteuer rund um den Klarälven an, zum Beispiel Kanutouren, Bibersafaris, Wildnispakete und vieles mehr. Bei Vildmark i Värmland gibt es weitere Informationen. Fotos: © Wolfgang Fuchs

Anreise: Mit der Stena-Fähre von Kiel nach Göteborg und weiter nach Torsby (ca. 320 km) oder Rostock/Sassnitz nach Trelleborg und ca. 600 km nach Norden.

Karla Banitz

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